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Überall Ärger - alles läuft schief
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Was ist damit gemeint?

Manchmal wird aus Gewohnheiten ein innerer Zwang. Es gibt sehr angenehme und nützliche Dinge und Gewohnheiten, welche zunächst niemandem schaden. Erst nach einiger Zeit merkst du, dass du damit nicht einfach aufhören kannst. Du wirst nervös, bekommst Stress oder Angst und musst vielleicht immer daran denken. Aller erinnert dich an diese Sache und du spürst das Verlangen, dies wieder zu tun.

Ein typisches Beispiel ist natürlich die Abhängigkeit von Drogen. Wir müssen uns die Rauschmittel immer wieder zuführen: Nikotin, Alkohol, Cannabis, Kokain und anderes.

Ein ganz anderes Beispiel ist übertriebener Perfektionismus. Alles muss übertrieben sauber und extrem ordentlich sein. Oder du musst immer wieder dasselbe kontrollieren, auch wenn du weißt, dass alles in Ordnung ist: Türschloss, Kochherd, Ausstecken des Bügeleisens, Löschen der Kerzen oder ähnliches. Etwas ähnliches ist der Zwang, komische Wörter im Kopf zu wiederholen, etwas immer wieder zu zählen oder bestimmte Bewegungen wiederholt durchzuführen.

Abnehmen mit Diät ist ein weiteres Beispiel. Eigentlich ist dies nützlich und gesund, wenn man das Abnehmen aber nicht mehr im Griff hat, kann es zum Problem werden: Fressattacken treten auf, man muss Erbrechen nach dem Essen, beides kann ein schlechtes Gewissen auslösen und alles wird immer schlimmer. Dann spricht man von einer Essstörung, vielleicht hast du schon die Bezeichnungen Magersucht/Anorexie oder Ess-Brechsucht/Bulimie gehört.

Nicht selten werden Freizeitbeschäftigungen, welche durchaus Spass machen, zu einer richtigen Sucht: Internetsurfen, PC-Games, Chatten, Sport, Sprayen oder etwas bestimmtes Sammeln.

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